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Heimat- und Fördergemeinschaft

Börde Heeslingen e.V.

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Glühwein und Gummistiefel, Land unter am Heimathaus
Heeslinger Weihnachtsmarkt wäre fast weggeschwommen

Heeslingen (gh).

Der Dauerregen der vergangenen Tage hatte das Gelände rund um das Heeslinger Heimathaus in eine Seenlandschaft verwandelt. Die Organisatoren in den Reihen der Heimat- und Fördergemeinschaft sahen ihren Weihnachtsmarkt schon dahin schwimmen. Mit einem gemeinsamen Kraftakt gelang es jedoch, die Buden, die nasse Füße bekommen hatten, ins einigermaßen Trockene zu hieven.

Gemütlich und anheimelnd, so präsentieren sich die Reet gedeckten Gebäude an der Oste zu jeder Jahreszeit. Im Winter, wenn zum Weihnachtsmarkt dann auch noch die passende Beleuchtung dazu kommt, wird’s noch hübscher. Und diese Atmosphäre zieht auch alljährlich die Besucherströme an. Parkplätze gibt es dann im Ortskern von Heeslingen keine mehr.
So auch in diesem Jahr, als sich die Besucher nicht davon abschrecken ließen, eventuell nasse Füße zu bekommen. Den Organisatoren und Beschickern bot sich am Samstagmorgen allerdings erstmal ein trostloses Bild: etliche Buden standen mitten im Wasser, der beliebte Zelttreffpunkt mit Forellenräucherei wurde von Ostewellen umspült. Absagen oder nicht? Man entschied sich für umräumen, zusammenrücken und die nassen Bereiche abzusperren.
Nikolaus (in Gummistiefeln) war pünktlich zur Stelle, um Gedichte abzufragen und Leckerein zu verteilen. Die Heeslinger Vereine boten an, was zu dieser Jahreszeit gefragt ist, von dampfenden Kartoffeln, über deftige Brote, Kaffee und Kuchen und natürlich die obligatorischen Punschgetränke in allerlei Variationen. In der alten Turnhalle tummelte sich eine Vielzahl von Hobbykünstlern- und Handwerkern. Weihnachtsschmuck in Hülle und Fülle gab es dort zu erwerben, aber auch echte Edelmetalle und glitzernden Modeschmuck. Handgestrickte Socken, Mützen, Schals, sowie edle Tischwäsche waren ebenso vorhanden.

Ein Abstecher in Richtung Kirche war überaus lohnenswert. Da waren trockene und warme Füße garantiert, das ganze Gemeindehaus in eine Bücherstube verwandelt und das Angebot der Büchertisch-Damen schier überwältigend.

Am Sonntagnachmittag war dann beim Heimathausgelände der Pegel um einige Zentimeter gefallen, so dass einem zweiten, im wahrsten Sinne feucht-fröhlichen Markttag nichts mehr im Weg schwamm. Auf unsere Frage, ob sich die Heimat- und Fördergemeinschaft vielleicht nach einem anderen Standort für den Weihnachtsmarkt umsehen solle, kam ein überzeugtes „Nein“ von Johann Klindworth aus den Reihen der „Börd Heeßler Danzers.“ Das mit dem Hochwasser sei eine Ausnahme, und das Zusammenrücken eher gemütlich gewesen.

Diese Bilder wurden im der Zevener Zeitung veröffentlicht:       (Ein Klick auf das Bild zeigt eine Vergrößerung)
Der Nikolaus erfreute Kinder beim Heeslingen Weihnachtsmarkt Ein Kunstschmied im Feuerschein Marktmeisterin Karin Heinz (links) mit Hobby-Künstlerinnen: Manuela Meyer, Lisa Hennings und Antje Tabel Das Damen_Team der Advents-Bücherstube: Christine Hauschild, Maria Albers, Camilla Burfeind, Christa Schmidt, Annegret Brinkmann und Irmgard Müller keine Angst vor'm schwarzen Mann: Walter Dunsing an der Drehorgel


Und hier noch einige weitere Bilder vom Weihnachtsmarkt:

Laufstege waren erforderlich um keine nassen Füße zu bekommen Das Forellenzelt hart am Wasser hier entstehen die lecker geräucherten Forellen Wer das Räuchern der Forellen beobachten wollte, musste balancieren können mmmmhh, lecker Der Schafstall im Wasser, aber bei Sonnenschein Gedichtaufsagen war angesagt Blick auf den stimmungsvollen Kunsthandwerkermarkt in der Turnhalle Es waren auch junge Nikoläuse da Weihnachtsmarktstimmung Der Drehorgelmann (Walter Dunsing) zog unermütlich seine Runden über den Weihnachtsmarkt

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