Das Backhaus wurde 1990/1991 gebaut. Es wurden dafür Balken verwendet, die
beim Bau des Heimathauses übriggeblieben sind. Die schwierige Arbeit des
Backofenbaues bewältigten Willi Dettmering, Hinrich Grafelmann,
Das Backteam der ersten Stunde bestand aus Käthe Behneke, Margret Holsten,
Heinrich Jöllenbeck, Lydia Jöllenbeck, Ingrid Simon, Hinrich Viebrock und
Sophie Viebrock.
Zu besonderen Anlässen, wie Heimattag, Weihnachtsmarkt, Wahlen, Erntedankfest
oder auch nur mal so, wird der Steinbackofen am Backhaus frühmorgens angeheizt und es werden Mengen von Butterkuchen und Broten vorbereitet.
Am späten Vormittag ist es dann endlich soweit. Der Backofen ist heiß genug und die Glut kann herausgeholt werden. Dann endlich, nach einer schweißtreibenden Reinigungsaktion mit klatschnassen Säcken und der fachmännischen Temperaturprüfung mittels einiger Strohhalme können die ersten 6 - 8 Bleche in das heiße Rund eingeschoben werden. In unglaublich kurzer Zeit bekommt der Butterkuchenteig seine typische hellbraune Färbung und muss schleunigst wieder ans Tageslicht geholt werden.
Nachdem in mehreren Durchgängen alle Bleche (bis zu 45 Stück) den Ofen verlassen haben, und die Temperatur entsprechend abgesunken ist, kommt die Zeit für die Brote. Dicht an dicht werden die Blechformen mit dem Teig in den Ofen geschoben. Nach eineinhalb bis zwei Stunden können dann die fertigen Brote dampfend wieder herausgezogen werden.
Für alle diese Leckereien sorgen (alphabetisch):
Käthe Behneke
Regina Behnken
Christel Brock
Lydia Jöllenbeck
Angelika Kuschel
Christel Schaper
Ingrid Simon
Sophie Viebrock
Birgit Vogt
Kerstin Wolf
Die schweißtreibende Arbeit des Heizers verrichtet Karl-Heinz Kuschel
Und hier einige Kostproben: